Kinderfrühbehandlung


Wann soll man mit einem Kind zum ersten mal zum Zahnarzt und warum?

Für den ersten Zahnarztbesuch mit meinem Kind ist es nie zu spät! Das hat noch Zeit!", denken sich manche Eltern und schieben die teilweise unangenehme Entscheidung weit von sich.

....Bis zum ersten Zahnschmerz zuhause, zum ersten Angstschwitzen vor der Praxis und der ersten Träne in der Praxis! Daraus entwickeln sich die künftigen Angstpatienten und dieser "Teufelskreis" ist dann nur schwer zu durchbrechen!

Für den ersten Besuch beim Zahnarzt ist es nie zu früh!!!



Aber wann fange ich nun an?

Der richtige Zeitpunkt ist individuell verschieden und liegt im Kindesalter von 1-4 Jahre. Je kleiner das Kind, desto mehr positive und spielerische Erfahrung kann es bei uns sammeln und eine Zahnarztpraxis wird so zum positiven und schmerzfreien Erlebnis.

Manche Eltern brauchen einfach nur ein paar Tipps wie sie an diesem positiven Erlebnis für ihr Kind mitwirken können!


Versiegeln

Eine der besten und ohne Bohren durchzuführenden Methoden der Kariesprohylaxe ist die sog. Versiegelung. Als Kassenleistung wird sie bei Backenzähnen durchgeführt. Sie wird auch bei Weisheitszähnen und Vorbackenzähnen dringend empfohlen, aber in diesen Fällen leider nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Bei der Versiegelung wird ein Lack auf die Vertiefung (Fissur) im Zahn aufgetragen und mittels einer Polymerisatonslampe ausgehärtet.

Die Molarenversiegelung erfolgt in der Regel unmittelbar nach dem Durchbruch des bleibenden Zahnes. In der Regel brechen die ersten bleibenden Backenzähne im Alter von 6 Jahren durch, noch bevor die vorderen Milchzähne ausfallen. 

Eine Versiegelung, wenn es die individuelle Situation zulässt, ist schmerzfrei und für Angstpatienten, vor allem Kinder und Jugendliche, sehr gut geeignet.

"Bohren? Nein Danke!..." Die Versiegelung sorgt dafür!!!

 

Kieferorthopädische Kinderfrühbehandlung

Viele Gebissanomalienien und mögliche Zahnschiefstellungen aufgrund von Platzmangel lassen sich im Alter von 4 -9Jahren mittels herausnehmehbaren biologischen Spangen gut behandeln. Der Vorteil dieser Behandlung liegt v.a. in der sanften Förderung/Hemmung des Kieferwachstums. Und auf eine schmerzhafte Entfernung von gesunden Zähnen kann oft, bei guter Mitarbeit des Patienten, verzichtet werden.

Sprachstörngen und Logopädie 

Logopädie ist ein Gebiet, welches sich mit der Beseitigung von Sprachstörungen und falschen Schluckmustern beschäftigt.

In unsere Zahnarztpraxis wird routinemässig bei einer Kontrolluntersuchung darauf geachtet. Wenn Ihr Kind im Schulalter nocht lispelt oder die Lippen nicht geschlossen hält, liegen wahrscheinlich noch andere Ursachen und Dysfunktionen vor.

Die logopädischen Übungen sorgen für Verringerung des unsachgemäßen Schluckens, sowie Zusammenbeißens der Zähne und die Beseitigung von weiteren Habits (schlechten Gewohnheiten) z.B. ständiges Offenhalten der Lippen.  

Die logopädische Therapie beinhaltet eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung der

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Zusammenarbeit der Lippen, Zunge, Kiefer und des Gaumensegels. Die Wiederherstellung der Effizienz erfolgt durch systematisches Erlernen von speziellen Übungen die auch zuhause regelmäßig weitergeführt werden müssen. 

Viel schwieriger sind Gewohnheiten zu beseitigen, die über einen längeren Zeitpunkt "erlernt" wurden. Daher sollte möglichst früh mit der Behandlung begonnen werden. Die Therapie wird individuell auf jeden Patienten abgestimmt. 

Wenn irgendwelche Zweifeln und Schwierigkeiten auf dem Weg zur Verbesserung der Aussprache liegen, dann werden auch Spezialisten wie der Kieferorthopäde, Psychologe und Ohrenheilkundler hinzugezogen.

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Auch die kassenzahnärztliche Bundesvereinigung bietet eine gute Übersicht zu diesem Thema.

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